Trackbeschreibung

Öffentliche Verwaltungen sind vielfältigen Herausforderungen ausgesetzt. Die Digitale Transformation stellt eine solche dar und gilt gleichzeitig als Lösungsansatz für andere. Die aktuelle Krise verdeutlicht die Stärken und Schwächen im E-Government-Fortschritt besonders eindrucksvoll. Gleichzeitig könnte sie als der Katalysator wirken, nach dem jahrelang gesucht wurde – besonders mit Blick auf die interne Verwaltungstätigkeit, die andere Treiber wie das Onlinezugangsgesetz nicht adressieren. Die Krise verstärkt auch die Debatte um Smart City und Data-Driven Governance. Monitoring, Analyse und Entscheidung basieren auf umfangreichen, integrierten Daten aus vielfältigen Quellen. Die Zusammenarbeit verschiedener Akteure – lokal und übergreifend – ist Voraussetzung für einen zügigen E-Government-Fortschritt. Open Government schließt dabei auch externe Akteure mit vielfältigem Hintergrund ein. 

Mögliche Themenfelder

Daher begrüßen wir insbesondere, aber nicht ausschließlich, interdisziplinäre Beiträge zu folgenden Themen:

• Smart City – Akteure und Governance

• Smart City-Reifegrade

• Projekte, Plattformen und Anwendungen im Smart City-Kontext

• Wirkungen von Smart City

• Liveability & Lebensqualität in der Smart City

• Bürgerbeteiligung in der Smart City

• Smart Towns: Digitale Konzepte für Klein- und Mittelstädte

• Data-Driven-Government

• Open Data und Open Government

• Digitale Souveränität & Vertrauensmanagement

• Rezeption von Digitalisierungstrends (z.B. Blockchain, RPA, Smart City)

• Transformative Wirkungen der Digitalisierung im öffentlichen Sektor

• Transformational Government & Innovationsmanagement

• E-Government-Strategien

• Onlinezugangsgesetz: Umsetzung, Potentiale, Probleme

• E-Government, Smart City und die Corona-Krise


Track Chairs

Moreen Heine

Universität Lübeck

Moreen Heine ist Professorin für E-Government und Open Data Ecosystems am Institut für Multimediale und Interaktive Systeme an der Universität zu Lübeck. Zuvor war sie Juniorprofessorin für Digital Government an der Universität Potsdam. Außerdem ist sie wissenschaftliche Leiterin des Joint Innovation Labs in Lübeck, das in enger Kooperation von Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft innovative Lösungen für den öffentlichen Sektor konzipiert, entwickelt und evaluiert. 

Sie forscht zu mensch- und prozessorientierten Anwendungen im öffentlichen Sektor. Dazu gehören klassische E-Government-Anwendungen, aber auch Anwendungen im Kontext von Open Government. Moreen Heine engagiert sich im Vorstand des Nationalen E-Government Kompetenzzentrums (NEGZ). 

Bettina Distel

Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Bettina Distel ist PostDoc am Institut für Wirtschaftsinformatik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, an dem sie 2018 auch promoviert hat. Sie befasst sich unter anderem mit der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Im Fokus ihrer Arbeit stehen dabei der ‚Faktor Mensch‘ und die Auswirkungen der Digitalisierung auf Bürger*innen ebenso wie Mitarbeiter*innen und Führungskräfte innerhalb der Verwaltung. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist das Thema ‚Vertrauen’, insbesondere im Kontext öffentlicher Verwaltungen und mit Blick auf die Beziehung von Nutzer*innen zu Anbietern und Technik. Bettina Distel ist Mitglied des NEGZ sowie des Competence Center E-Government des European Research Center for Information Systems.


Associate Editors

• Dian Balta, Fortiss München

Prof. Dr. Christian Djeffal, Technische Universität München

Sebastian Halsbenning, Universität Münster

Dr. Constantin Houy, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz

Peter Kuhn, fortiss München

Christian Østergaard Madsen, PhD, IT University of Copenhagen

Prof. Dr. Peter Parycek, Donau-Universität Krems und Kompetenzzentrums Öffentliche IT

Dr. Hendrik Scholta, Universität Münster

Basanta Thapa, Kompetenzzentrum Öffentliche IT

Dr. Edzard Weber, Universität Potsdam